14.08.2017

Online-Casinospiele: PayPal verzichtet auf 95.000 Euro

HINWEIS:

Der nachstehende Blog Post berichtet über einen Einzelfall.
Die dort wiedergegebene rechtliche Argumentation könnte veraltet sein und ist keine Blaupause für andere Fälle.
Ob eine Übertragung auf andere Fälle möglich ist, bedarf sorgfältiger rechtlicher Prüfung. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin an Ihrem Wohnort beraten - bevor Sie Entscheidungen treffen.
Erst Rat einholen, dann handeln!

BLOG POST:

Der Internet-Zahlungsdienstleister PayPal hat auf Zahlungsforderungen gegen einen jungen Familienvater in Höhe von knapp 95.000 Euro verzichtet. Der User hatte via PayPal fast 95.000 Euro für Casinospiele bei Quasargaming ausgegeben, konnte den von PayPal geforderten Ausgleich der Beträge aber nicht leisten.
RA Martin Reeckmann hat für den Betroffene an PayPal geschrieben und auf die Rechtswidrigkeit der Mitwirkung an an Zahlungsvorgängen für unerlaubte Internetglücksspiele hingeweisen.
Daraufhin hat PayPal bestätigt, dass mehrfache Zahlungen an Glücksspielanbieter geflossen sind. Außerdem hat PayPal erklärt, dass die Forderungsbeitreibung gegen den Nutzer mit sofortiger Wirkung eingestellt wurde und keine weiteren Forderungen mehr gegen ihn bestehen.